Fürst Rudolf Spätburgunder Bürgstadter Berg 1. Lage 0.75L 2022

CHF49.00

Parker 95, Suckling 95, Falstaff 95
5 Trauben Gault Millau
Pinot Noir
Region Franken
Alkohol 13.0%, enthält Sulfite, 0.75L
Trinkreife jetzt bis 2050

Charakter
Aus Parzellen der Grand-Cru-Lagen Centgrafenberg (40 %) und Hunsrück (60 %) stammt der Spätburgunder Bürgstadter Berg 1G. Er ist sozusagen der kleine Bruder vom Centgrafenberg und Hundsrück . Die hier erzeugten Weine sind niemals opulent oder üppig sondern zeichnen sich durch Finesse und Mineralität aus. In der Nase tiefgründig, intensiv, fein konzentriert mit Aromen von reifen Kirschen und schwarzen Johannisbeeren in Kombination mit knackigen Salznoten und reifen, feinkörnigen Tanninen. Am Gaumen dicht, rein, frisch und salzig mit einem spektakulär langen, spannungsvollen Abgang. Spitzen 1. Lage Pinot aus Franken!

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Beschreibung

Lage
Der Bürgstadter Berg 1. Lage ist der kleine Bruder vom Centgrafenberg und Hundsrück. Die Trauben für diese Erste Lage kommen nur aus den Parzellen der beiden mit eingeschlossenen Spitzenlagen. Der Boden ist eisenhaltig, die hier erzeugten Weine sind niemals opulent und üppig sondern zeichnen sich durch Finesse und Mineralität aus.

Vinifikation
Manuelle Lese, Vergärung in offenen Holzbottichen, Ausbau für 18 Monate in Barriques (30% Neuholzanteil), unfiltrierte Abfüllung

Weingut
Das Weingut Rudolf Fürst blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit 1638 betreibt die Familie Fürst den Weinanbau. Mit Übernahme des Weingutes 1979 errichteten Paul und Monika Fürst am Rande des Ortes die heutigen Gutsgebäude. Der Besitz wurde Schritt für Schritt von 1,5 ha auf aktuell 21 ha erweitert, davon sind über 60% Spätburgunderreben.

Früh in den 80er war Paul Fürst und weitere namhafter deutscher Winzer im regen Erfahrungsaustausch mit großen Pinot Noir Weingütern im Ausland mit dem Ziel, Erkenntnisse zu gewinnen, um die Feinheiten des Spätburgunder optimal zur Geltung zu bringen. Diese Pionierarbeit begann ab 1989 erste Früchte zu tragen. Im Jahr 2007 kam Sebastian Fürst in den Familienbetrieb. Sein Schwerpunkt liegt auf der ökologischen Ausrichtung des Weingutes, ein anderer auf der Durchführung eines burgundischen Ausbaustils, so zum Beispiel durch Ganztraubenvergärung. 2018 ging der Betrieb auf Sebastian und seine Frau Isabell über. Vater und Sohn arbeiten nach wie vor eng zusammen.

Bei der Arbeit im Weinberg steht eine aufwendige Pflege der Rebstöcke im Vordergrund. Traditionell werden die Weinberge mit selbst erzeugtem Kompost versorgt. Es wird gestaffelt und selektiv gelesen. Dies führt bei hoher Strahlungswärme des Bodens, hochwertigen Weinreben und sehr niedrigen Erträgen zu der Qualität, die die Weine national und international auszeichnet.

Das Weingut erhielt für seine Weine viele hochwertige Auszeichnungen. Paul wurde in 2003, Sebastian in 2018 jeweils zum deutschen Winzer des Jahres gewählt. Zudem wird es von Gault Millau mit der höchstmöglichen Bewertung von 5 Trauben geführt.

Zusätzliche Information

Gewicht 1 kg