Ziereisen Spätburgunder Schulen Baden 0.75L 2017

CHF30.00

Falstaff 93
5 Trauben Gault Millau

100% Pinot Noir
Alkohol 13.0%, enthält Sulfite, 0.75L
Trinkreife jetzt bis 2029

Charakter:
Schwarze Nase, viel Holunder, Schwarzkirsche und Brombeere, Kräuteraromen von der Rappenvergärung stammend. Durch die tiefere Lage im Gaumen etwas wärmer als der Talrain. Rote Frucht, süße rote Kirsche, Sauerkirsche und Johannisbeere. Viel Druck mit mit seidigen, geschliffenen Tanninen, feinziselierte Säure und Schliff. Ein sehr eleganter, geradliniger und präziser Spätburgunder.

5 vorrätig

Kategorie:

Weingut

Hanspeter Ziereisen, gelernter Schreiner, beginnt Anfang der 1990er Jahre den elterlichen landwirtschaftlich geprägten Betrieb neu zu strukturieren, mit dem primären Ziel, ausschließlich spontanvergorene, schonend langsam ausgebaute, unfiltrierte Weine zu produzieren.

Die Böden im Efringer Ölberg, mit denen die Ziereisens arbeiten, ähneln jenen des Burgund: Jurakalk mit Lössauflage und Eisenanteilen sorgen für Kühle und Finesse. Geringer Niederschlag und das mediterrane Klima in dieser Region tragen zur hohen Qualität des Terroirs bei.

Im Keller kommen mit Ausnahme der Amphorenweine ausschließlich Holzfässer von 225 bis 4.000 Litern zum Einsatz. Das Leitmotiv ist, so wenig wie möglich in die Weinwerdung einzugreifen, um den Lagen- und Jahrgangscharakter voll zur Geltung zu bringen.

Die Weine, die hier entstehen, sind charakterstark. Kühl, zurückhaltend und unaufdringlich im Bouquet, entfalten sie ihre Komplexität, ihre feine Textur und ihre vielschichtige Aromatik erst mit der Zeit. Ähnlich mutige, eigenwillige, stringent interpretierte Weine nach kompromissloser Machart sind in Deutschland nur selten anzutreffen. Seine Weißweine wirken ehrlich und verhehlen den biologischen Säureabbau nicht. Seine strukturierten Spätburgunder widerspiegeln den Herkunftscharakter und die Handschrift ihres Winzers.

Hanspeter Ziereisen gehört zur Pinot Weltspitze, was mit 5 Gault Millau Trauben unterstrichen wird.

Lage

Die Böden im Efringer Ölberg ähneln jenen des Burgund: Jurakalk mit Lössauflage und Eisenanteilen verleihen den Weinen Kühle und Finesse. Geringe Niederschlagswerte und der mediterrane Luftstrom, der durch das Tor zwischen Vogesen und Jura einfällt, tragen das ihre zur hohen Qualität des Terroirs bei. Die Rebstöcke sind 25 – 50 jährig.

Vinifikation

Trauben zu 60% entrappt, 40% Ganztraubenanteil, Spontanvergärung, etwa sechs Wochen Maischekontakt, Ausbau für 22 Monate auf der Hefe in 225L Barrique, 20% Neuholzanteil, keine Schönung oder Filtration

Bewertungen

Falstaff 93/100 (2017)
Wildkirsche, Schlehe, dezentes Boisée, mit Luftkontakt auch pfeffrige Untertöne. Im Mund viel Saft und ein weitmaschiges Tannin auf cremiger Grundlage. Mollig und großzügig, mit intensiver Frucht und guter Dichte im Extrakt.