Bibi Graetz, dem Quereinsteiger mit norwegischem Hintergrund, eilt der Ruf eines Magiers voraus. Denn in nur knapp 20 Jahren hat er es geschafft seine Weine zu einer Art Referenzgröße nicht nur der italienischen Weinszene zu gestalten, denn ihnen eilt schon jetzt ein legendärer Ruf voraus. Das Weingut liegt außerhalb der klassischen Chianti-Zone. Er greift auf Trauben aus den Hügeln rund um Florenz wie auch des Chianti Classico zurück. Alte Rebberge, deren Böden von Sand, Tonmergel und Lehm geprägt sind, bilden das Fundament für seine charakteristischen Weine. Bei Bibi Graetz wird spontan vergoren, der Ausbau erfolgt in großen Holzfässern und gebrauchten Barriques. Seine Top-Weine wie Testamatta und Colore bestehen aus 100 Prozent Sangiovese. Eine besondere Spezialität ist der Gilio, dessen Trauben von über 100 Jahre alten Ansonica-Reben auf der gleichnamigen Insel gedeihen – einer der Ausnahme-Weißweine der Toskana.

